Was können Sie noch tun? Auf Moment und Auslöser achten

In Zeiten der Depression und erhöhter Reizbarkeit ist es besonders wichtig, ein Gespür für den richtigen Moment, aber auch für Reizthemen zu entwickeln: In guten Momenten können Sie schwierige Themen ansprechen. In schlechten Momenten lohnt es sich, abzuwarten.

Schlechte Momente sind zum Beispiel:

  • Wenn der Erkrankte gerade unter Stress oder Druck steht, zum Beispiel unter Zeit-, Erwartungs- oder Leistungsdruck.

  • Wenn der Erkrankte starke Gefühle bewältigen muss, zum Beispiel Enttäuschung, Angst zu versagen, Verzweiflung, Frustration oder Ungeduld.

  • Wenn der Erkrankte mitten in einer Tätigkeit ist, die er gerne tut, zum Beispiel seine Lieblingsserie sehen.

In solchen Situationen reicht oft der kleinste Auslöser, um zu explodieren – wie das vergessene Brot für Thomas. Das können aber auch bestimmte politische Ansichten sein, unbeliebte Pflichten und Ähnliches.