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Überengagement vermeiden

Überblick und Problemfilm

Depressiv Erkrankte wirken oft hilflos und schutzbedürftig. Aus Sorge und Unsicherheit versuchen viele Angehörige, dem Erkrankten so viel wie möglich abzunehmen. Da passiert es schnell mal, dass man sich zu sehr einmischt – mehr als man müsste und sollte. Denn ...

  • wem alles abgenommen wird, der zieht sich immer mehr zurück und wird immer passiver. Und glaubt immer weniger daran, selbst etwas bewirken zu können.

  • je passiver der depressiv Erkrankte wird, desto mehr müssen die Angehörigen leisten. Diese Überlastung führt häufig zu Konflikten.

Auch Sabine aus unserem Problemfilm hat große Angst um Thomas. Sie nimmt ihm zu viel ab und kontrolliert ihn häufig. Thomas wird dadurch immer zurückhaltender und passiver.

Sabine ist 36 Jahre alt und arbeitet halbtags als Einzelhandelskauffrau, ihr Mann Thomas (43 Jahre) ist Sachbearbeiter. Seit Kurzem ist er aber aufgrund seiner depressiven Erkrankung krankgeschrieben.

Hinweis:

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