Überengagement vermeiden Regen Sie zur Selbstständigkeit an

Überengagement zu vermeiden bedeutet nicht, den Betroffenen nicht zu unterstützen. Aber: Alles, was er alleine schafft, sollte er auch selbst machen. Zum Beispiel:

  • Tabletten selbstständig einnehmen.

  • An Arzttermine oder Therapiestunden denken.

  • Sich morgens fertig machen.

  • Nach dem Essen das Geschirr abräumen oder andere kleine Handgriffe im Haushalt.

So bleibt Ihr depressiv erkrankter Angehöriger selbstständig und fühlt sich weniger hilflos.

Überlegen Sie sich mindestens 2 Tätigkeiten, die Sie bisher oft übernommen haben, die Ihr Angehöriger aber vermutlich auch selbst erledigen könnte.

Schreiben Sie jede Tätigkeit in eine Zeile. Wir kommen auf Ihre Eingaben zurück.

Was kann der Betroffene selbst machen?

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Ich stelle meiner Tochter morgens immer Frühstück hin, dabei kann sie das wahrscheinlich selbst.

Ich erinnere sie immer an all ihre Termine, aber die kann sie sich eigentlich auch ins Handy eintragen.

Maria ist 54 Jahre alt und arbeitet als Zahntechnikerin. Sie lebt mit ihrer Tochter (23 Jahre) zusammen, die gerade ihre Ausbildung abgeschlossen hat und seit einigen Monaten depressiv erkrankt ist.