Was muss ich wissen? Depressionen und Pseudodemenz

Bei manchen älteren, depressiv erkrankten Menschen ist auch die Denkfähigkeit beeinträchtigt – zum Beispiel brauchen sie mehr Zeit als früher zum Nachdenken, sie können sich viel schlechter konzentrieren oder haben Gedächtnisprobleme (auch bezeichnet als kognitive Ausfälle). Angehörige und Betroffene denken dann oftmals eher an eine Demenz als an eine Depression.

Sehen Sie sich an, was Herr Prof. Hüll zu Depressionen, Konzentrations- und Merkschwierigkeiten zu sagen hat:

Herr Prof. Hüll ist Chefarzt der Klinik für Alterspsychiatrie und Psychotherapie in Emmendingen.

Eine Demenz ist eine Erkrankung des Gehirns, bei der das Gedächtnis, die allgemeine Denkfähigkeit und der Orientierungssinn verloren gehen. Betroffene können sich mit fortschreitender Erkrankung immer schlechter erinnern, vergessen die Bedeutung von Wörtern, erkennen Freunde und Verwandte nicht mehr oder finden plötzlich nicht mehr nach Hause zurück.