Tipps für Angehörige Hilfe bei kleineren Zielen

Ziele im Leben zu haben, ist wichtig, denn sie geben uns eine Richtung, sie motivieren uns und es macht uns glücklich und zufrieden, wenn wir unsere Ziele erreichen.

Es geht dabei nicht nur um die größeren Ziele, sondern auch um die kleineren. Kleinere Ziele wären zum Beispiel: Heute möchte ich die Spülmaschine ausräumen oder Heute möchte ich meine Freundin anrufen. Größere Ziele wären etwa: Ich möchte eine Sprache lernen, Ich möchte mich mehr in der Kirchgemeinde einbringen oder Ich möchte in eine andere Stadt ziehen.

Depressiv erkrankte Menschen leiden häufig unter Freud- und Interessenlosigkeit. Sie haben dann meist auch kaum mehr Ziele. Dieser Zustand ist sehr unangenehm, die Betroffenen fühlen sich antriebslos, lustlos und ohne Orientierung: Warum überhaupt aufstehen? Wofür der ganze Aufwand?

Genau an diesem Punkt können Sie als Angehöriger wertvolle Unterstützung leisten: Sie können helfen, gemeinsam mit der erkrankten Person wieder sinnerfüllende Ziele aufzubauen.