Selbstmitgefühl Sich aufmuntern

Sie selbst wissen am besten, was Sie brauchen, wenn es Ihnen schlecht geht. Schreiben Sie sich daher jetzt einen ermutigenden Brief für schwere Momente. 

Stellen Sie sich eine Situation vor, in der es Ihnen nicht gut geht. Zum Beispiel, weil Ihnen alles über den Kopf wächst, Sie sich über sich selbst ärgern oder sich ungerecht behandelt fühlen. 

Schreiben Sie sich nun genau das, was Sie in so einem Moment gebrauchen könnten:

Mein Brief an mich selbst:

Liebe Maria,

heute ist mal wieder so ein Tag, an dem du alle 5 Minuten die Wände hochgehen könntest. Wäre schön, wenn dir mal jemand was abnimmt, was? Kein Wunder, wenn du zwischendurch auch mal frustriert bist.
Lass' den Ärger einfach mal so stehen. Dann ärgerst du dich eben jetzt, das darfst du. Das geht vorbei – denn es geht immer vorbei. Und wenn mal nicht alles perfekt läuft, ist's auch nicht so schlimm. Da denkt in einer Woche auch keiner mehr dran, das sagst du doch selbst immer zu deiner Tochter. Warum solltest du dich also jetzt damit verrückt machen und deine Energie verschwenden? 

Jetzt erst mal tief durchatmen. Und gleich nochmal. Was brauchst du, damit es dir jetzt besser geht? Ein Spaziergang durch den Park macht dir immer gute Laune. Und danach machst du dir einen schönen Cappucchino und liest mal wieder deine Lieblingszeitschrift!

Alles Liebe
deine Maria

P. S. Und was ich dir schon immer sagen wollte: Du machst das super.

  • Haben Sie Verständnis für sich.

  • Seien Sie mitfühlend mit sich.

  • Bauen Sie sich auf: Was haben Sie schon alles geschafft?

  • Welchen Spruch oder Gedanken könnten Sie sich mit auf den Weg geben?

  • Seien Sie kreativ: Sie wissen am besten, was Ihnen gut tut.

Hinweise:

Wir haben bewusst ein eher heiteres Beispiel gewählt. Sie können natürlich auch einen ruhigeren oder ernsthafteren Brief an sich selbst schreiben. 

Sie finden Ihren Brief in Mein Bereich unter Selbstfürsorge. Dort können Sie ihn jederzeit lesen oder bearbeiten.