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Depressionen erkennen

Wie kann ich helfen?

Vielen Betroffenen fällt es schwer, zu akzeptieren, dass sie an einer Depression erkrankt sind und professionelle Hilfe benötigen:

Manche glauben nicht, dass ihnen jemand helfen kann. Andere schämen sich oder empfinden sich als Versager und wollen deswegen keine professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Sie befürchten, stigmatisiert zu werden und versuchen, sich nichts anmerken zu lassen. Manche sind der Meinung, sie seien nur gestresst oder ausgebrannt – und ein Arztbesuch sei nicht nötig. Und manchen geht es so schlecht, dass sie kaum mehr die Kraft aufbringen, zu einem Arzt oder Psychotherapeuten zu gehen.

Ihre Unterstützung als Angehöriger kann daher sehr wertvoll sein und dem Betroffenen helfen, seine Erkrankung zu akzeptieren und behandeln zu lassen.

So können Sie helfen:

  • Machen Sie Ihren Angehörigen darauf aufmerksam, dass er an einer Depression leiden könnte. Wie Sie das machen können, erfahren Sie in Wie spreche ich es an?

  • Beruhigen Sie: Depressionen sind gut behandelbar, weit verbreitet und gehen wieder vorüber.

  • Wenn es dem Erkrankten unangenehm ist, über seine Beschwerden zu sprechen, weisen Sie ihn auf die Schweigepflicht des Arztes hin.

  • Suchen Sie gemeinsam nach einem Arzt oder Psychotherapeuten und helfen Sie bei der Terminvereinbarung. Fündig werden Sie im Telefonbuch oder im Internet, zum Beispiel hier.

  • Begleiten Sie den Betroffenen zum ersten Termin – wenn er das möchte. Nehmen Sie Ihre Notizen und/oder die Ergebnisse des Tests zum Gespräch mit.